Du hast keinen Blog, keine Reichweite und keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Dann ist Pinterest vermutlich der beste Ort für deinen Start mit Affiliate-Marketing. Kein Tanzen, kein Algorithmus-Stress, kein tägliches Posten in Stories.
In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Pinterest für Affiliate-Marketing nutzt, auch wenn du noch nie einen Blogartikel geschrieben hast.
Warum Pinterest so gut zu Affiliate-Marketing passt
Pinterest ist kein soziales Netzwerk wie Instagram. Pinterest ist eine Suchmaschine mit Bildern. Menschen kommen dorthin, um etwas zu finden: ein Rezept, eine Idee, eine Lösung für ein Problem.
Das hat drei große Vorteile für dich:
- Menschen suchen aktiv. Sie wollen etwas wissen oder kaufen. Genau dann ist eine gute Empfehlung willkommen.
- Pins leben lange. Ein Instagram-Post ist nach zwei Tagen vergessen. Ein guter Pin kann Monate oder sogar Jahre lang Besucher bringen.
- Niemand muss dich sehen. Auf Pinterest zählen Bild und Text, nicht dein Gesicht.
Mehr Wege ohne Kamera findest du in meinem Artikel Online Geld verdienen ohne Gesicht.
Was du brauchst
- Ein kostenloses Pinterest-Unternehmenskonto. Damit siehst du Statistiken und kannst deine Website verknüpfen.
- Einen Ort, auf den deine Pins führen. Am besten eine eigene kleine Website mit Blogartikeln. Klingt groß, ist aber nur ein Artikel pro Thema.
- Ein Design-Tool. Canva reicht völlig und ist in der Grundversion kostenlos.
- Ein Partnerprogramm. Was das ist, erkläre ich in Was ist Affiliate-Marketing? Einfach erklärt.
Du willst mit Pinterest richtig starten?
In ihrem Kurs The Quiet Pinterest Business zeigt Nesrin dir, wie Pinterest funktioniert, wie du Affiliate-Links richtig platzierst und wie du Pins mit KI erstellst und vorplanst. Ohne täglichen Content-Druck. Einmalig 37 €.
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1. Unternehmenskonto anlegen
Erstelle ein neues Konto als Unternehmen oder wandle dein privates Konto um. Das ist kostenlos und dauert ein paar Minuten.
2. Website bestätigen
In den Einstellungen unter „Beanspruchte Konten“ verknüpfst du deine Website mit Pinterest. Damit zeigst du, dass die Seite dir gehört. Das schafft Vertrauen, bei Pinterest und bei deinen Besucherinnen.
3. Profil einrichten
Dein Profilname darf ruhig ein Suchwort enthalten, zum Beispiel „Anna | Online Business für Einsteiger“. In die Beschreibung schreibst du in einem Satz, wobei du hilfst.
4. Pinnwände anlegen
Lege fünf bis acht Pinnwände zu deinem Thema an. Gib ihnen Namen, nach denen Menschen suchen, also „Online Geld verdienen“ statt „Meine Ideen“.
5. Suchbegriffe finden
Tipp einen Begriff in die Pinterest-Suche ein und schau, was Pinterest dir vorschlägt. Diese Vorschläge sind echte Suchanfragen. Genau diese Wörter gehören in deine Pin-Titel und Beschreibungen.
6. Pin gestalten
Erstelle in Canva ein Bild im Hochformat, ideal sind 1000 × 1500 Pixel. Darauf steht in großer Schrift, was die Person auf deiner Seite bekommt.
7. Pin mit deinem Artikel verlinken
Beim Hochladen gibst du Titel, Beschreibung und den Link zu deinem Blogartikel ein. Im Artikel steht dann deine Empfehlung mit dem Affiliate-Link.
Direkt verlinken oder über einen Artikel?
Pinterest erlaubt Affiliate-Links grundsätzlich. Manche Anbieter und Plattformen werden aber blockiert, und ein nackter Link zu einer Verkaufsseite überzeugt ohnehin selten.
Der sicherere und meist auch bessere Weg: Pin → dein Blogartikel → Empfehlung. Im Artikel erklärst du, worum es geht, und baust Vertrauen auf. Erst dann klickt jemand auf deinen Link.
So sieht ein guter Pin aus
- Hochformat im Verhältnis 2:3
- Große, gut lesbare Schrift, auch auf dem Handy
- Ein klares Versprechen, zum Beispiel „3 Wege, um ohne Gesicht online Geld zu verdienen“
- Ruhige Farben, die zu deiner Seite passen
- Suchbegriffe in Titel und Beschreibung
Wie oft solltest du pinnen?
Lieber regelmäßig ein paar Pins als einmal im Monat zwanzig. Pinterest mag frische Inhalte. Du kannst zu einem Artikel ruhig mehrere Pins mit unterschiedlichen Bildern und Überschriften erstellen. So erreichst du mehr Suchanfragen mit derselben Arbeit.
Und dann: Geduld. Pins brauchen oft einige Wochen, bis Pinterest sie richtig ausspielt. Die ersten Ergebnisse siehst du meist nicht sofort.
Die 3 häufigsten Fehler
1. Schöne Bilder ohne Suchbegriffe.
Pinterest ordnet deinen Pin vor allem über Titel und Beschreibung ein. Ohne passende Wörter findet dich kaum jemand, egal wie schön das Bild ist.
2. Zu früh aufgeben.
Nach zwei Wochen ohne Klicks hören die meisten auf. Genau dann fangen viele Pins gerade erst an zu laufen.
3. Alles auf eine Pinnwand.
Klare, thematische Pinnwände helfen Pinterest zu verstehen, worum es bei dir geht.
Kennzeichnung nicht vergessen
Wenn ein Pin direkt oder über deinen Artikel zu einem Affiliate-Link führt, gehört ein Hinweis dazu. Schreib zum Beispiel „Werbung“ oder „Enthält Affiliate-Links“ in die Pin-Beschreibung und kennzeichne den Link auch im Artikel.
Fazit
Pinterest ist für Affiliate-Marketing ideal, gerade wenn du ohne Reichweite und ohne Gesicht starten willst. Du brauchst ein Unternehmenskonto, ein paar gute Artikel und Pins mit den richtigen Suchbegriffen.
Der Rest ist Rhythmus: regelmäßig pinnen, Statistiken anschauen, verbessern. Wer das ein paar Monate durchzieht, baut sich etwas auf, das auch dann weiterläuft, wenn man gerade nicht pinnt.
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